Schoppel Wolle die Erste

Es ist schon etwas länger her, dass ich mir die Schoppelwolle geholt habe. Ich hatte drei Knäule Zauberwolle der gleichen Farbe bestellt. Als die Wolle dann da war, hab ich festgestellt, dass a) die Wolle dicker war als ich dachte (ich hätte doch eher den Zauberball bestellen sollen) und b) die drei Knäule der gleichen Partie alle unterschiedlich aussahen. Eigentlich wollte ich aus der Wolle ein Tuch machen. Ich habe dann spontan entschlossen, ein Tuch aus dicker Wolle zu stricken :-) Darum habe ich unererschrocken auch die drei Knäule gekauft. Ich dachte mir, dass bei einem Tuch der Farbverlauf ja egal sein würde. Zu Hause habe ich dann angefangen das Tuch zu designen. Gemischt mit einem roten Garn. Aber das sah zu sehr nach Weihnachten aus. Außerdem empfand ich die Wolle doch zu dick für ein Tuch. Also habe ich es wieder aufgemacht. Dann habe ich überlegt, was ich daraus mache. Hatte dann gedacht, eine Strickjacke zu stricken. Aber dann habe ich überlegt, dass ich ja aufgrund der Unterschiedlichkeit der Wollknäule keine zwei gleichen Ärmel hinbekommen würde. Also habe ich die Idee dann auch verworfen.

Letztlich habe ich dann einen Pulli daraus designt und ich muss sagen ich bin begeistert. Zwar sind die Arme nicht gleich und auch das Vorder- und Rückteil stimmen nicht überein. Aber da immer ein Grundton im Faden gleich ist, passt die Wolle doch super zusammen. Den Pulli hab eich mit einer 7er Nadel gestrickt, so war das tolle Teil ratz fatz fertig. Ich trage ihn jetzt fast täglich. Er ist so schön leicht und hält trotzdem warm. Jetzt werde ich die Anleitung schreiben und vielleicht mag ihn ja der ein oder andere nachstricken :-)

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Bald ist Ostern!!!

Hallo ihr Lieben,

ich habe mich letztens gewundert, weil ich draußen in den Vorgärten Massen von Eiern an den Sträuchern gesehen habe. Da kam mir so in den Sinn, das Ostern bald anstehen müsste. Und tatsächlich. Wer hätte es gedacht. Es kommt aber auch jedes Jahr wieder überraschend :-) Da die Schlittschuhe, die ich kurz vor Weihnachten bei Ravelry online gestellt hatte, ein voller Erfolg waren, dachte ich mir, ich mache mich mal an ein Ostermotiv. Was, wenn nicht ein Hase? Also habe ich schnellstens die neue Wolle ausprobiert, die an einen großen skandinavischen Geschirrhersteller erinnert (und nein, ich meine nicht das schwedische Möbelhaus). Einen Tag habe ich gebraucht. Zwischendurch immer mal wieder aufribbeln, weil das Ergebnis doch nicht so zusagte, aber am Ende bin ich sehr zufrieden. Ich werde den Hasen jetzt noch einmal in einer einfarbigen Wolle ausprobieren und auch mit Füllwatte stopfen und so gleich mal testen, ob die Anleitung funktioniert, so wie ich sie aufgeschrieben habe :-) Habt eine schöne und sonnige Woche ihr Lieben.
Herzlichst Grüßt die Anne

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Sockenmangel

Guten Morgen. Es ist Montag und ich bin völlig unmotiviert, was das Arbeiten angeht. Gleich habe ich einen Termin und hoffe, den bekomme ich fix über die Bühne. Dann noch schnell an den Schreibtisch, Schriftsatz und Rechnungen schreiben und dann geht es wieder an die Nadel. Da freue ich mich drauf. Derzeit teste ich gerade die Linea Pura von Lana Grossa. Ich hatte mir zwei Knäule mitgenommen, um diese für ein Projekt zu testen, welches mir schon länger im Hirn herumgeistert. Funktioniert dafür aber nicht. Also weitet sich der Teststrick jetzt doch zu einem Schal/Stola Projekt aus. Bald bin ich eine Runde rum und dann gucke ich mal, wie ich weiter mache oder ob ich fertig bin :-)

Davor habe ich aber seit Jahren mal wieder Socken gestrickt. Die gehen mir eigentlich von der Hand und ich liebe die Dinger auch. Besonders abends im Bett :-) Aber stricken, tu ich die selten. Letztens haben aber alle Stricksocken auf einmal den Geist aufgegeben und ich habe beschlossen mir neue zu stricken und dabei gleich mal auszuprobieren, ob ich einen besonderen Hacken hinbekomme. Ich hatte mal irgendwo Socken gesehen, die an der Ferse spiralförmig waren. Das habe ich dann auch gleich ausprobiert und nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Umsetzung hat es dann doch geklappt. Als der erste Socken dann fertig war, habe ich gemerkt, warum ich so ungern Socken stricke…… Man muss ja zweimal das gleiche stricken. Sowas finde ich persönlich ja sehr langweilig. Ich lese grundsätzlich keine Buch zweimal. Ich stricke auch nicht zwei mal den gleichen Schal. Langweilig. Einmal habe ich für eine Freundin zur Geburt einen Drachen gehäkelt. Den fanden meine Kinder sooooooooooo toll, dass ich das Ding noch zweimal häkeln durfte. Ich war endsgenervt kann ich nur sagen.

Nichts desto trotz habe ich auch den zweiten Socken fertig gemacht und jetzt haben es meine Füße wieder schön kuschlig. Beim Stricken habe ich übrigens mein neu erstandenes Karbonz Nadelspiel von KnitPro ausprobiert. Ich kann nur sagen, es strickt sich super!!!

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Shibori die zweite

Wie im letzten Post schon angekündigt, habe ich mich von meinem letzten Shiboriversuch nicht einschüchtern lassen und einen neuen Versuch gestartet. Ich hatte ja eine Idee, woran es gelegen hat. Also hab ich noch mal eine Mütze angenadelt, diesmal mit Briochemuster und siehe da, es klappte. Mehr oder weniger. Filzen ist ja echt so eine Sache oder? Man weiß ja nie, was da tatsächlich aus der Waschmaschine kommt. Ich hatte vorher eine Maschen- und Waschprobe gemacht und danach dann die Maschen angeschlagen. Als ich das gute Stück dann aus der Waschmaschine geholt habe, habe ich schon etwas entnervt mit den Augen gedreht. Ja ich gebe es zu. Denn die Mütze war dermaßen zusammengeschrumpft, dass sie dem Hund von Shawn das Schaf hätte passen können. Na super. Dann hab ich mir das Ding aufgestöpselt und versucht es in die Länge zu ziehen. Ging grundsätzlich ganz gut, allerdings ging es auch ganz schön in den Nacken. Also bin ich nach oben gestiefelt und der Herr des Hauses stellte sich bereitwillig zur Verfügung. Der arme wusste ja auch nicht, was auf ihn zukam. Er hat aber mit schmerzverzerrtem Gesicht bis zum Ende ausgehalten. Mehr Länge war wirklich nicht aus dem Ding rauszuholen :-) Der Mann war etwas lediert, dafür passt der Mützenhut jetzt aber. Das ist das Wichtigste :-)))

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Shibori – Versuch 1

Hallo ihr Lieben… Das neue Jahr hat begonnen. Mal gucken, was es so bereit hält. Ich habe einen Plan und hoffe, dass ich diesen wirklich umsetzen kann. Das wäre toll. Auf jeden Fall arbeite ich schon hart daran. Zum Beispiel mit meinem letzten Versuch, über den ich hier mal berichten werde.

Weihnachten war bei uns total entspannt. Da hatte ich zwischendurch auch mal Zeit, ein bißchen im Internet zu stöbern. Eigentlich habe ich nach etwas anderem gesucht, bin dann aber auf Shibori gestoßen. Grundsätzlich handelt es sich dabei wohl um eine alte Färbetechnik. Man kann es aber auch fürs stricken benutzen. Das musste ich gleich ausprobieren. Also bin ich in den Keller gewetzt um dort in meinem umfangreichen Wollsortiment zu wühlen. Ich habe auch zielsicher in den Beutel gegriffen, in welchem sich die Filzwolle befindet. Dachte ich zumindest und so nahm der erste Shiboriversuch seinen fatalen Verlauf :-)

Ich habe also gestrickt, was das Zeug hielt, war mit dem Ergebnis auch grundsätzlich zufrieden und schmiss das Teil voller Genugtuung in die Waschmaschine. Gleich auf 60 Grad – frei nach dem Motto klotzen, nicht kleckern. Als das Ding fertig war, holte ich eine geschrumpfte und leicht verfilzte Mütze aus der Waschmaschine. Da geht noch was – dachte ich- und warf sie gleich nochmal bei 60 Grad rein. Und dann nochmal. Das Ding war zwar eingelaufen, aber das Maschenbild noch vorzüglich erkennbar. Als meine Tochter nach Hause kam, wurde die erstmal mit ins Boot geholt. Sie meinte, dass man sowas ganz klar per Hand filzen müsste. Also haben wir per Hand gefilzt was das Zeug hielt. Nur kam die Mütze immer wieder so raus, wie wir sie reingegeben haben. Irgendwann kam ich dann mal auf die Idee, auf die Wollbanderole zu kucken. Fabelhaft. Das war gar keine Filzwolle, sondern ein Wolle/Kunstastergemisch. Da hätten wir noch bis heute filzen können und es wäre nichts weiter passiert :-) Aber aus Fehlern lernt man…Ich habe jetzt ein neues Shiboriprojekt auf dne Nadeln und hoffe, es klappt diesmal.

Und hier mal ein paar Fotos :-)
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Es hakt im Stricknadelgetriebe

Ein frohes und gesundes neues Jahr wünsche ich Euch. Und wie ihr gleich sehen könnt, habe ich wieder nix gestricktes oder gehäkeltes zu bieten. Eigentlich war ich fast fertig mit meinem Cape. Während des Strickens hatte ich schon bemerkt, dass ich mich mit der Maschenzahl vertan hatte. Da ich aber dachte, ich sei besonders schlau und würde das später ausgleichen, hab ich unbeirrt weiter gestrickt. Als ich dann meinen Plan verwirklichen wolte, stellte ich fest, dass dieser nicht funktionierte. Ich wäre also kein geeignetes Mitglied des A-Teams (falls noch jemand weiß, was das ist. Oh Gott. Ich bin alt.). Also habe ich den ganzen Kram wieder aufgeräufelt und bin auch schon wieder am Stricken aber es ist noch nicht so spektakulär. Ich werde berichten, wenn es interessant wird oder das Ding endlich fertig ist.

Statt dessen hier noch eins von den Filzbildern. Das ist tatsächlich so geworden, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich glaube ich werde es als Knopf nutzen.
baum

Wolle mal anders

Guten Morgen ihr Lieben,

obwohl der Morgen weit von gut entfernt war. Wir haben nämlich verschlafen. Aber mit ein bißchen Hackengas haben wir alles noch pünktlich geschafft. Ich muss sagen, die Luft ist echt raus. Ich brauche Urlaub. Aber irgendwie ist davon nicht viel zu sehen. Jetzt, wo Weihnachten vor der Tür steht, müssen noch so viele Kleinigkeiten erledigt werden. Es häufen sich dann auch noch die Einladungen vor den Festtagen und auch kurz nach den Festtagen. Es wird also stressig. Wenigstens habe ich mittlerweile alle Geschenke beisammen denke ich. Sogar zum Großteil schon verpackt. Ich Held.

Gestern waren wir auch unterwegs und abends hat es mich noch gepackt und ich habe ein Filzbild gemacht. So etwas hatte ich bei pinterest gesehen und fand es sooooooo süß. Werden sollte es eigentlich ein Mädchen an der Wäscheleine. Geworden ist es, wie Ihr seht, Mary Poppins im Regen. :-) Naja. Kann passieren :-) Ich wünsche Euch noch ein paar ruhige vorweihnachtliche Tage ihr Lieben! Lasst Euch nicht stressen.

marrypopins

Winter, Weihnacht, Schlittschuh

Es ist kalt. Die perfekte Zeit zum Stricken und Häkeln. Aber irgendwie klappt es nicht so, wie es soll. Denn Weihnachten steht ja auch noch vor der Tür. Ein Stress. Da gibt es noch so viele Dinge zu erledigen. Geschenke besorgen, einpacken, Weihnachtsfeiern, Weihnachtsbasteln und so weiter und so fort. Der Schreibtisch voll und so gehts stricktechnisch nicht so recht voran. Das finde ich etwas ernüchternd. Aber fürs nächste Jahr stehen einige Veränderungen an und dann hoffe ich, dass ich meinen Traum besser verwirklichen kann. Nichts desto trotz habe ich letzens noch ein Kleinstprojekt dazwischen geschoben und habe mal eben schnell einen kleinen Schlittschuh entworfen und fertig gehäkelt. Die Idee kommt eigentlich von einem Weihnachtsmarkt, wo es herzallerliebste genähte Schlittschuhe gab. Solche habe ich bei meiner Tochter bestellt, denn die möchte gern nähen (ich bin da völlig talentfrei). Aber die hat strickt abgelehnt…Also habe ich kurzerhand zum Häkelhaken gegriffen und zu Beilaufgarn, welches eigentlich für ein anderes Projekt gedacht war, und hab losgelegt. Es kann sich sehen lassen, wie ich finde :-)

Die Anleitung findet Ihr kostenlos hier:
Anleitung Schlittschuh

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Mütze „Belle“

Wie man es vielleicht schon mitbekommen hat, stricke ich gern. Ich denke mir auch gern etwas eigenes aus. Aber das Anleitungen schreiben, schiebe ich gern vor mir her. Diesmal hatte ich die Anleitung schon länger fertig, hab mich aber um das nervige ravelry-Einstellungsprocedere gedrückt. Jetzt ist sie aber online und ich klopfe mir selbst auf die Schulter :-)

Finden könnt ihr dieAnleitung hier:

Mütze Belle

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Ein neuer Loop „Alva“

Guten Morgen Ihr Lieben,

eigentlich wollte ich schon gestern gepostet haben. Aber irgendwie war der Schreibtisch zu voll und danach strickte es sich einfach so schön vor sich hin. Aber jetzt wird der Post nachgeholt.

Letztens war ich mit einer Strickfreundin bei mylys in Hamburg. Wer war schon mal dort? Ich fand es eigentlich ganz nett. Die Beratung war super, die Auswahl auch aber irgendwie fehlte das Herzliche, wie man es zum Beispiel im strickxs in Lünburg findet. Aber nichts desto trotz, hab ich natürlich Wolle gefunden. Dieses Mal habe ich mir die Malabrigo in einem wunderschönen grün gegönnt. Die Farbe ist der absolute Knaller. Ein bißchen moosgrün, ein bißchen schilfgrün und es schimmert ohne zu glitzern. Ein Traum sage ich Euch. Da die Wolle sehr dick ist und mit einer 12er Nadel gestrickt wird, ist man auch fix fertig. Es stellte sich nur die Frage, welches Muster? Glatt rechts zu stricken, rollt sich ja leider immer ein. Perlmuster ist zwar wunderschön aber das habe ich in letzter Zeit öfters gestrickt. Also brachte mich die patente Verkäuferin auf das Heringsmuster. Das hatte ich schon einmal gestrickt und mit dieser dicken Wolle sieht es super aus. Es dauert zwar ein bißchen länger als würde man Perlmuster stricken aber es ist mal was anderes. Am untern Rand habe ich den Indian Cross stitch gemacht. (ich glaube so heißt das). Ein bißchen wie ein Zopf aber doch etwas anders. Kinderleicht und gibt einen hübschen Abschluss, wie ich finde.

Geragen habe ich das gute Stück auch schon. Vielleicht habe ich den Loop ein bißchen zu lang gemacht aber es geht noch und muggelig warm ist er auch.

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